logo
Berufe mit Berufung – Teil 3
Statements von Fachkräften aus dem Gesundheitsbereich

Trotz aller Herausforderungen: Viele Menschen, die in der Pflege arbeiten, lieben ihren Job. Wir haben Fachkräfte aus dem Gesundheitsbereich gefragt, warum das so ist.

Sibichan, DGKP

Sibichan, DGKP
Intensivpflege, ICU Franziskus Spital Margareten:

 

„Mir gefällt, dass ich meine pflegerischen Ziele in häuslicher Atmosphäre und im christlichen Sinne und Umfeld hier ausüben kann.“
„Dienstliches und privates, lässt sich durch eine zufriedenstellende Dienstplangestaltung gut planen. Bei Schwierigkeiten kann immer miteinander geredet werden, um eine passende Lösung zu finden.“

Szilard, DGKP

Szilard, DGKP
Intensivpflege ICU Franziskus Spital Margareten:

 

„Die Intensivpflege stellt mit all ihren Facetten und Herausforderungen mein Lieblings-Einsatzgebiet innerhalb der Gesundheits- und Krankenpflege dar und ist für mich persönlich seit vielen Jahren gelebte Realität.“
„Dass ich meinen Beruf in einem wertschätzenden, hochprofessionellen und multikulturellen Team am Franziskus Spital Margareten ausüben kann, erlebe ich als zusätzliche Bereicherung, wofür ich sehr dankbar bin!“

Maria, DGKP

Maria, DGKP
Palliativ-Station, Franziskus Spital Landstraße:

 

„Die Arbeit mit den Menschen, die ernst krank sind, hat mich Ehrerbietung für das Leben gelehrt. Ich wäre nie so innerlich zufrieden, wenn ich nicht genau in diesem Bereich arbeiten würde. Ich denke, dass gerade wir, die hier in dieser Abteilung sind, wir befinden uns irgendwo zwischen Himmel und Erde – und das macht mich ruhiger und ehrerbietiger.“
„Wir überreichen uns untereinander die Dankbarkeit für jeden Tag. Ich mag das Gefühl, wenn die Arbeit tieferen Sinn hat.“
„Ich denke, dass auch die Menschen, die im Krankenhaus arbeiten, empfinden das Leben und die Zeit ein bisschen anders, dankbarer.“

Veronika, DGKP

Veronika, DGKP
Intensivpflege, Intensivstation ICU Franziskus Spital Margareten:

 

„Zunächst muss man einmal ganz nüchtern feststellen, dass man mit einer Ausbildung im Pflegebereich eine sehr gute Position am österreichischen Arbeitsmarkt hat. Als ich mich vor 20 Jahren um eine Stelle als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin beworben habe, musste ich nur ein einziges Bewerbungsschreiben verfassen. Ich denke, dass die Jobaussichten heutzutage ähnlich günstig sind.“
„Zudem kann ich mir keine sinnerfüllendere Tätigkeit vorstellen, als Menschen in äußerst schwierigen Lebenssituationen auf dem Weg der Genesung zu unterstützen und zu begleiten.“

Mario, DGKP

Mario, DGKP
Qualitätsmanagement Pflege:

 

„In kaum einen anderen Beruf ist man den Menschen so nahe wie in der Pflege, kaum ein Beruf ist so vielfältig in seinen Aufgaben. Wir unterstützen im Alltag, führen diagnostische und therapeutische Maßnahmen durch und begleiten in existenziellen Grenzsituationen von Krankheit und Schmerz. Bestehendes Leid durch fürsorgliche Zuwendung und fachliche Kompetenz zu lindern und dabei vielleicht sogar etwas Freude schenken – kann es etwas Sinnvolleres geben?“

Carina, Pflegefachassistentin in Ausbildung

Carina
Pflegefachassistentin in Ausbildung:
 

Als sie sich durch die Pandemie in Kurzarbeit befand, ließ sie sich zur Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz ausbilden und arbeitete dort ehrenamtlich – was ihr Interesse für den Pflegebereich weckte.
„Ich wollte etwas Gutes tun und einem Beruf nachgehen, der mich voll und ganz erfüllt. Für mich hatte die Corona-Pandemie auch etwas Schönes, da ich den Schritt zu Pflegefachassistent*innen-Ausbildung sonst wohl nicht gewagt hätte.“

„Bei jedem Praktikumstag stelle ich fest, dass es das Richtige für mich ist.“ Pro Ausbildungsjahr dürfen die Schüler*innen drei Praktika in diversen Settings absolvieren: So erkennt man frühzeitig, in welchem Bereich man später Fuß fassen möchte.
„Ich wusste schnell, dass ich in den Akutbereich möchte, da ich mich gerne neuen Herausforderungen stelle und mir die Atmosphäre dort am besten gefällt“

WISSENSWERTES ÜBER PFLEGEBERUFE

 

Info-App für Sozial- und Pflegeberufe
Sie würden gerne „in der Pflege“ arbeiten? Aber Sie haben noch nicht durchschaut, was man als Heimhilfe, als Pflegeassistenz, als Gesundheits- und Krankenpflege, als Rettungssanitäter und Rettungssanitäterin, als Hebamme oder als Diplomierte medizinische Fachassistenz eigentlich so macht? Den passenden Begleiter mit viel Information aus der Praxis gibt es via waff-App. Über die üblichen App-Stores.

 

Wie sage ich es richtig?
„Krankenschwester“ oder „Krankenpfleger“ wurde früher im alltäglichen Sprachgebrauch genannt, wer pflegerisch im Gesundheitswesen tätig war. Die Bezeichnung ist allerdings nicht mehr zeitgemäß, der offizielle Begfriff lautet „Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin“ oder „Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger“.

 

Ausbildungsoffensive bei Gesundheits- und Pflegeberufen 
Um den demografischen Entwicklungen und dem Personalbedarf gerecht zu werden, werden die Ausbildungskapazitäten für Gesundheits- und Pflegeberufe in Wien bis 2024 schrittweise um 2.750 Plätze erhöht. Statt aktuell 4.900 stehen dann 7.650 Ausbildungsplätze zur Verfügung.
 
Die Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege der Oberösterreichischen Gesundheitsholding bieten ab sofort an zwei Standorten erstmals in Oberösterreich eine Ausbildung ab dem 15. Lebensjahr an, die bis zur Pflegefachassistentin / zum Pflegefachassistenten reicht. So gelingt der ersehnte Lückenschluss zwischen der allgemeinen Schulpflicht und dem möglichen Start einer Pflegeausbildung.
Mit der sogenannten „NÖ Pflegeausbildungsprämie“ will das Land Niederösterreich die Auszubildenden der einjährigen Pflegeassistenz, der zweijährigen Pflegefachassistenz und des dreijährigen FH-Studiums künftig mit einer Ausbildungsprämie von 600 Euro pro Monat unterstützen.
 
Das Land Burgenland präsentierte jüngst gemeinsam mit der KRAGES ein neues Anstellungsmodell für die Pflegeausbildung: Angehende Pflegekräfte werden bezahlt und versichert – mit Garantie auf einen fixen Job im Burgenland.