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ECMO-Maschine
Original-Pressemitteilung: Landesklinikum Amstetten

Das Landesklinikum hat jetzt eine eigene „künstliche Lunge“. Das ECMO-Gerät kommt bei schwerem Lungen-Versagen zum Einsatz und kann die Atmungsfunktion einer schwer erkrankten Lunge unterstützen. Vor allem bei schweren Symptomen von Covid-19, wo die Lunge nicht mehr in der Lage ist den Körper mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, kommt sie zum Einsatz.

 

DER ÄRZTLICHE DIREKTOR Prim. Dr. Bernhard Bacher, Anästhesist und Intensivmediziner erklärt: „ECMO ist eine künstliche Lunge. Sie belädt das Blut mit Sauerstoff und entfernt das Kohlendioxid. Die Lunge selber kann sich erholen und heilen. Vor allem bei schweren Covid- 19 Erkrankungen, wo es zu Atemversagen kommt, wird nun das ECMO-Gerät zur Lungenunterstützung eingesetzt. Kann eine Beatmung den Patienten nicht mehr retten, ist das Zuführen von Sauerstoff im Blut oft die letzte Überlebenschance. Die Maschine wird künftig auch bei Atemversagen aufgrund einer Verletzung der Lunge, einer schweren Sepsis mit begleitenden Lungenversagen oder auch zur Wiedererwärmung bei schwerer Unterkühlung zum Einsatz kommen. Sie ist auf alle Fälle eine technische Errungenschaft für das Klinikum. Eine Einschulung der Anästhesieärzte und Intensivpflege ist bereits erfolgt und sie ist mittlerweile bei einem Patienten im Einsatz.“

 

„DIE NÖ KLINIKEN sind kontinuierlich bemüht, die Versorgung zu verbessern und mit dem medizinischen Fortschritt zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten mitzuhalten. Das für das Landesklinikum Amstetten angeschaffte ECMO-Gerät wird künftig nicht nur für die Behandlung von schwer erkrankten Corona-Patienten auf der Intensivstation eingesetzt, sondern auch bei anderen schweren Erkrankungen der Lunge kann es Leben retten. Mit dem ECMO-Gerät können wir die Patienten im Klinikum bestmöglich behandeln und ist eine langfristige Investition in die Zukunft“, betont LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf.

 

amstetten.lknoe.at